FES Kurs  - Aufbau Seminar Punkteabbau 2017

Kursbeschreibung: 4 Sitzungen (Gesamt), 2 Sitzungen á 90 Minuten (Verkehrspädagogische Teilmaßnahme) in der
Fahrschule und 2 Sitzungen á 75 Minuten (Verkehrspsychologische Teilmaßnahme) beim Verkehrspsychologen.

ASF Kurs  - 2018
Kurs Beginn 16.Februar & 20 April um 19:00 Uhr

Dieses Seminar ist für Führerscheinneulinge, die innerhalb ihrer 2-jährigen Probezeit, im Straßenverkehr durch
Regelverstöße aufgefallen sind. Die Teilnahme wird von der zuständigen Führerscheinstelle angeordnet, bei
Nichtteilnahme droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

In diesem Seminar findet, unter Anleitung eines erfahrenen und speziell ausgebildeten Fahrlehrers, ein intensiver
Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern statt mit dem Ziel, in Zukunft sicherer und ohne weitere Auffälligkeiten
am Straßenverkehr teilzunehmen. Dabei wird insbesondere auf die spezifischen Probleme der meist jugendlichen
Fahranfänger eingegangen und gemeinsam nach Lösungen und Verhaltensalternativen gesucht.

Die Flensburger Punktereform 2013, 8 Punkte... und der Führerschein ist weg!

Die Punktereform in Flensburg bietet mehr Rechts- und Verkehrssicherheit für alle. Geplant sind weniger Punkte und klare Löschungsfristen. Das
Punktesystem in Flensburg wird komplett überarbeitet. Die auffälligste Änderung: Bereits bei acht Punkten ist der Führerschein in Zukunft weg.

Bisher waren dazu 18 Punkte nötig. Gleichzeitig werden die Verkehrsverstöße neu bewertet und die Tilgungsfristen einfacher geregelt. Die
Neuregelung soll ab Ende 2013 gelten und ist nach Ansicht des ADAC überfällig. Einträge in die Verkehrssünderkartei erfolgen in Zukunft nur
noch dann, wenn die Verkehrssicherheit betroffen ist. Die heutige Koppelung der Eintragung an die Höhe des Bußgeldes entfällt damit.

Deshalb wird es beispielsweise für das Einfahren in eine Umweltzone künftig keine Punkte in Flensburg mehr geben; das Bußgeld aber bleibt.
Für besonders schwere Verstöße und Straftaten im Straßenverkehr sieht das neue System zwei Punkte vor. Für andere Delikte wie zum
Beispiel das Handy am Steuer gibt es nach der Neuregelung einen Punkt. Die Reform ist nach Einschätzung des ADAC kein Freibrief für Raser
und Drängler. Dafür sorgt die abgesenkte Obergrenze von acht Punkten.

Wer in Zukunft vier Mal ein Fahrverbot bekommt, verliert wegen Ungeeignetheit die Fahrerlaubnis; derzeit erhält er wegen dieser Verstöße 16
Punkte und wird zum Aufbauseminar geschickt. Für mehr Transparenz sollen klare Tilgungsfristen sorgen. Ein-Punkte-Delikte werden nach
zweieinhalb Jahren gelöscht, Zwei-Punkte- Verstöße bleiben fünf Jahre lang in der Kartei.

Anders als heute verlängert sich aber die Eintragungsdauer durch neue Taten nicht. "Das alte System mit seinen Überliege- und Tilgungsfristen
hat kein Mensch mehr verstanden. Ein einfaches und gerechtes System erhöht nicht nur die Rechtssicherheit, sondern auch die Verkehrs-
sicherheit", begrüßt ADAC Generalsyndikus Werner Kaessmann die Reform.  Neu sind auch die geänderten Schwellenwerte: Heute gibt es ab
acht Punkten eine Verwarnung und die Möglichkeit, Punkte mit einem freiwilligen Aufbauseminar abzubauen. Bei 14 ist der Kurs ohne Rabatt
Pflicht, mit 18 der Führerschein weg. Mit dem neuen Modell wird man bei vier Punkten ermahnt, bei sechs Punkten gibt es eine Verwarnung mit
angeordneter Teilnahme des Aufbauseminars.

Bei acht Punkten heißt es: Führerschein abgeben. Ein Punkteabbau durch freiwillige Maßnahmen ist dagegen nicht geplant. Der Führerschein
müsste also komplett neu beantragt und geschult werden. Alle Details zur Flensburger Punktereform sind in der März- Ausgabe der ADAC
Motorwelt nachzulesen.

© Quelle/Auszüge: ADAC e.V., www.adac.de

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